Die Frauen Afrikas als Motor der Entwicklung

Di. 06.05.2014 19.00 Uhr – Auslandsgesellschaft NRW e.V.

Preis: 5,00 Euro, frei für Mitglieder der Auslandsgesellschaft NRW e.V. und Africa Positive e.V.
Ort: Auslandsgesellschaft NRW e.V., Steinstraße 48, 44147 Dortmund

Vortrag mit Diskussion „Die Frauen Afrikas als Motor der Entwicklung“ mit Dr. Susan E. Aweh

Frauen sind die treibende Kraft hinter der afrikanischen Wirtschaft. Sie leiten schätzungsweise 48 % der kleinen und mittleren Betriebe und bauen 80 % der Nahrungsmittel an. Wirtschaftliches Wachstum erreicht vor allem dort ganze Familien eher, wo sich Frauen engagieren. Frauen investieren 90 % ihres Verdienstes in Gesundheit, Bildung und den Wohlstand ihrer Familien. Oft sind ihre Bemühungen in einigen Orten von verschiedenen Aspekten, wie der Zugang zu Bildung, Eigentum, Krediten und Finanzdienstleistungen, und kulturellen Überzeugungen behindert. Jedoch ist die Triebkraft der afrikanischen Frau ein enormes Potenzial für die nachhaltige Entwicklung der allgemeinen Gesellschaft.

Gasandji

Gasandji

Als sie gefragt wurde, warum sie singt, sprach sie „nur“ über Liebe und Hoffnung. So ist sie, Gasandji.

Ihre Seele habe sie so geformt, dass sie nur mit Leidenschaft und Wünschen antwortet – wohl wissend um ihre komplett verschiedenen Lebenswelten aus dem Kongo und Frankreich. Sie versucht musikalisch die Moderne in der Tradition zu finden .

Afrika wird größer in kultureller Hinsicht“, sagte sie mit Ihrem bezaubernden Lächeln und einer Stimme, die Einflüsse aus Jazz, Soul und Reggae in sich trägt. Wenn sie singt, verändern die Zuhörer ihr Bewusstsein. Kein Wunder, dass man mehr von Ihr wissen möchte, ihrem Charme verfällt und sich  automatisch auf die Suche nach den Roots macht, ihren Wünschen nach Liebe und Hoffnung. So profan das in manchen Ohren klingen mag – Gasandji  singt, um Seelen zu berühren und sie glaubt an die Menschheit. Auf der Bühne ist die Stimme und die bewegende Power, die sie ausstrahlt, ihre „große Liebe“.

In Frankreich  hat die aus der Republik Kongo stammende Künstlerin schon eine bewegende Fanbase geschaffen, die von  Ihrer Präsenz fasziniert ist. Man kann nicht anders als ihr fassungslos zusehen, zuhören.

Gasandji bedeutet buchstäblich: „Die, die Bewusstsein schafft“ und geheime positive Botschaften versprüht. Sie verteidigt ganz bewusst Ihre Herkunft, aber alles stets unter der Prämisse der Menschlichkeit. Bekannt wurde Sie als  Tänzerin, als sie auf Tour bei MC Solarr oder bei Princesse Erika ihre Tanz-Choregraphie vorstellte. Kurze Zeit später hatte sie während der erfolgreichen  Zusammenarbeit mit Akts wie Lokua, KJ Nneka oder Imany Erfolge feiern können und gastierete auf Festivals in Europa, darunter in La Rochelle, Le Womad oder dem Festival de la Cité in der Schweiz.

Pressestimmen:

 „Das ist Afro-Jazz ohne Schnörkel, eine Prise Soul. Musik für die letzten Sonnenstrahlen des ausgehenden Sommers. Süß ohne kitschig zu werden.“ WDR Funkhaus

Die fließenden Akustikgitarrenmuster mit ausgeklügeltem Percussionsflechtwerk und die swingenden Chorsätze erinnern sofort an Lokua Kanza. allerdings kann die gebürtige Kongolesin mit einem Pfund wuchern, das sie über jede Vergleiche erhebt: Sie verfügt über eine kristallklare Stimme, die mal wie Espenlaub zittert, aber auch resolute Emotion vermittelt und dabei immer völlig unangestrengt über mehrere Lagen agiert.“ JazzThing

Diese Musik ist zart wie Seide und verzaubert mit dem ersten Ton
Mitteldeutsche Zeitung

Soul, Pop, Reggae und eine intensive Stimme im Vordergrund, die sich mit trilingual präsentierten Herzschmerz-Inhalten sofort im Ohr festsetzt, machen aus Gasandjis Debut etwas Einzigartiges.

Joe Driscoll & Sekou Kouyate

The well-worn and often overblown expression “music is a common language” has never been more apropos in the case of Joe Driscoll & Sekou Kouyate. US-born, England-based Driscoll speaks no French and Kouyate, who hails from the West African country of Guinea, little English. When they were brought together at the Nuit Metis (Mixed Night) festival in Marseille, France in 2010 and given a week to produce a concert, music was the only way they could communicate.


http://joeandsekou.com/

Black Prophet

Black Prophet

Black Prophet ist Afro-Reggae-Künstler aus Ghana und gehört zu den wenigen Musikern, die auf der internationale Musikbühne die Reggae-Szene des Westafrikanischen Landes repräsentieren. Black Prophet kombiniert auf einzigartige Weise harmonischen Reggae-Sound mit glamourösen Afro-Beats. Sein Stil ist unverwechselbar, und er ist bekannt für seine mitreißende Bühnenpräsenz, die zum Tanzen und Mitfeiern einlädt.

www.black-prophet.de

Neuza

Neuza

Die aus Kap Verde stammende Sängerin Neuza enthüllt mit ihrem 2013 erschienenen Album „Flor di Bila“ die Rhythmen Fogo Islands, wie Talaia Baxo, Rabolo oder Samba. In „Trabessado“, einer der Hauptitel ihres Albums, gibt Neuza die Gelegenheit curcutiçan, einen traditionellen lyrischen Kampf zwischen weiblichen und männlichen Stimmen, kennenzulernen. Hierbei wird viel Ironie und Provokationen benutzt und die Frauen stellen sich der Virilität der Männer. Neuza präsentiert diese ländliche Tradition mit dem Autor, Komponisten und Sänger Michel Montrond.

Facebook: https://www.facebook.com/neuza.cv

Lëk Sèn

Lëk Sèn the former rapper of the Dakar (Sénégal) hip-hop band SSK, was brought to France 8 years ago by Amadaou & Mariam’s drummer Yvo Abadi, after a collaboration with parisian musicians „Luxor Station“.

Lëk Sèn grew up in Ngor, a fishing village near Dakar and inhabited singing and his passion for music since his early childhood. With his first album „Burn“ (released in 2010 on the prestigious reggae label Makasound) Lëk Sèn had turned to African blues and reggae sounds, supported by great guest-artists i.e.: Amadou Bagayoko (Amadou and Mariam) & Julia Sarr (Youssou Ndour, Alpha Blondy, Femi Kuti …)

With his deep, hoarse & touching voice, Lëk Sèn rejuvenates African blues music, mixing it with his urban culture. He creates a new flavour of African music – showing all it’s variety.

Lëk Sèn is captivating and touching, even when he sings solo (guitar/voice) and also totally mesmerizing when he plays his own style of reggae, bridging the gap between roots and urban production.

In both styles, Lëk Sèn manages to show a captivating intensity that takes firm hold of his crowd and never lets them go.

Kareyce Fotso

Kareyce Fotso wurde in Kamerun geboren und in der Béti Kultur erzogen. Nach dem Studium der Biochemie und Diplomabschluss für audio-visuelle Technik hat Kareyce Fotso sich sich ihrer Leidenschaft zugewandt: dem Gesang. Schon bei ihren ersten Auftritte in den Musik-Clubs von Yaoundé, der Hauptstadt von Kameruns, sowie als Chorsängerin fiel sie durch ihre großartige Bühnenpräsenz und außergewöhnliche Stimme auf.

Luc Degla

Luc Degals: Der Gast ist geblieben

So, 30. Juni 2013 / Literatur-Zelt

Der Gast ist geblieben

Es ist lange, lange her, dass der Westafrikaner Luc Degla wegen seines Studiums nach Braunschweig gekommen ist. Damals sprach er kaum Deutsch, ein Aufkleber im Bus verwirrte ihn: Schwarzfahrer 60 DM, er dachte, dass er für seine Fahrten extra bezahlen muss, weil er aus Afrika kommt.

Nun hat er nicht nur sein Studium absolviert, sondern nebenbei noch das deutsche Essen, den deutschen Wein, das deutsche Bier, kurz gesagt Deutschland lieben gelernt. Er hat sich mit vielen Töchtern und Söhnen Deutschlands befreundet und verdient sein Brot hier. Wie backt er als Drittausländer dieses Brot? Das wollen wir gerne am 30. Juni 2013 wissen.

Lesung am Sonntag, 30. Juni 2013

[www.luc-degla.de]

Adama & Kids And The Sunshine Reggae

Elfeinbeinküste, Deutschland, Italien

Afrikanischer und Jamaikanischer Reggae wird man aus der PA-Anlage vernehmen, wenn man ein Konzert von „Adama & Kids And The Sunshine Reggae“ besucht. Nicht nur Musiker und Rebell mit Leib und Seele, ist der von der Elfenbeinküste kommende Adama Traorè auch ein absoluter Familienmensch. So ist es eine Selbstverständlichkeit, seine Famile mit auf die Bühne zu holen, wie etwa seine Töchter Lindsay und Nadine.

Ihre Songs handeln, wie man es von guter Reggae-Musik erwartet, von Toleranz, Respekt, Gleichberechtigung und richten sich gegen Fremdenhass. Ein Aufruf, zu Frieden,Liebe, Gerechtigkeit und einem respektvollen Miteinander.

Ngoma-Africa Band

Samstag 30. Juni 2012 | Fredenbaumpark Dortmund

Die Ngoma-Africa Band wurde 1993 von dem aus Tansania stammenden Musiker Ebrahim Makunja a.k.a Ras EbbyMakunja, in Deutschland gegründet,der auch Frontmann der Gruppe ist. Dazu kommen noch weitere talentierte Musiker wie unter anderem Multitalent und Soloist Christian Bakotessa a.k.a Chris-B sowie Said “Jazbo”, Maxime Buanda, Richard Makutima, Okomo, Diva Bedi Beraca a.k.a Bedi Bella und andere. Sie wurde in ganz Europa bekannt und verzaubern meist auf Swahili oder Kiswahili,mit ihren „Bongo Dansi” oder ”MzikiwaDansi”, was übersetzt einfach tanzbare Musikbedeutet, regelmäßig das Publikum.

Mehrfache Auszeichnungen auf internationalen Festivals haben sie schon bekommen, so wie zum Beispiel auch auf der EXPO 2000. Dass es eine Gruppe voller Musiker ist, die sich Gedanken machen über Themen wie Gerechtigkeit, Politik und Korruption, zeigen Songs wie, „Anti-CorruptionSquard“ und „RushwaNiAduiWa Haki“.

Bambino Sekouba

Meister-Griot aus Westafrika am Samstag, 30. Juni 2012 / Open-Air-Bühne Fredenbaumpark

Seine Laufbahn fing schon im Teenager-Alter an: Niemand geringeres als der Staatschef Guineas Sekou Touré selbst war derart angetan von Diabatés Vokalkünsten, dass er seinen Protégé gleich in die Leadsänger-Position des staatlichen Ensembles Bembeya Jazz hievte. Dort agierte schon ein anderer Sekouba Diabaté als Gitarrist – also verpasste man dem Neuling den Beinamen „Bambino“. Seine nächste Station war das schillernde afro-karibische Kollektiv Africando, in dessen Reihen er immer wieder mit wunderbaren Salsanummern glänzte.

Seit den 1990ern ist Sekouba auch solo unterwegs und hat auf diesem Pfad mittlerweile neun Alben eingespielt. Kein Wunder, dass er bereits als „nationaler Schatz Guineas“ gilt. Aus seinem sehr abwechslungsreichen Werk Sinikan stammt der Auftaktgeber zu unserer Party: „Famou“ thematisiert er die Stärke der Frauen in der guineischen Gesellschaft und spricht ihnen seine Solidarität aus. Für das knackig-funkige Arrangement zeichnet der Produzent François Bréant verantwortlich, der schon vor gut 20 Jahren einem gewissen Salif Keïta den Afro-Pop-Weg bereitete.

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die lebenden legenden

Die Lebenden Legenden

Keepin´ that Fonk Alive

Anfang 1996 trat die Urbesetzung der Lebenden Legenden erstmalig zusammen, um dem größten und zugleich auch kleinsten gemeinsamen Nenner aller Protagonisten zu frönen: dem Funk. Gepaart mit Elementen aus Soul, Pop, Jazz, HipHop und Blood Metal entstand eine „Legenden“-eigene Musikrichtung, der „Drinschfonk“, der in seiner Form einzigartig ist und von findigen Musikwissenschaftlern mittlerweile klar als Unterkategorie des Funk klassifiziert wurde.

Von kleineren Umbesetzungen abgesehen, existiert die Urbesetzung der Lebenden Legenden bis heute. Neben einem Sprechgesangsvokalisten und zwei Sängerinnen stehen Schlagzeug, Bass, Gitarre und Keyboard neben Perkussion und aktuell zwei Bläsern.

Nicht nur durch die große Anzahl der Persönlichkeiten auf der Bühne ( 10 Musiker ) bieten „Die Lebenden Legenden“ ihrem Publikum einen optischen Reiz. Pausenlose Action in einer rasanten Show werden auf jedem Legenden Konzert garantiert. Die Künstler treten in wechselnden Verkleidungen auf und feiern sich und ihr Publikum ausgiebig und gerne in mehrstündigen partyartigen Live-Schlachten, denen sich keiner zu entziehen vermag.

Lobende Klänge über das musikalische Schaffen der Band kamen bereits auch schon von ganz oben, nämlich aus dem Umfeld des Godfathers himself, James Brown. Schlagzeuglegende Tony Cook, der bereits über 20 Jahre mit Brown unterwegs ist, sagte jüngst nach Hören einiger Legenden Tracks „Too Funky“ und lud „Die Lebenden Legenden! ein, auf einem seiner nächsten Solo-Konzerte Support zu spielen. Dieser Einladung werden die Legenden natürlich noch folgen.

Das erklärte Ziel der Band ist übrigens, anders als bei den meisten anderen, nicht unbedingt der große Plattendeal oder etwa die goldene Schallplatte, sondern ein Liveauftritt in Las Vegas.

„Keep the Funk Alive!”, sprach Bootsy Collins im Jahr 1995.

Die Lebenden Legenden werden auch in Zukunft diesem Aufruf Folge leisten.

Zap Mama

Zap Mama

Marie Daulne ist der kreative Kopf und Mastermind hinter dem Markennamen Zap Mama. 1990 gründet sie in ihrer Heimat Belgien einen fünfköpfigen A-Capella-Chor aus belgisch/zairischen Musikerinnen.

Ihr kreativer Umgang mit der Stimme macht das Quintett schnell zum Geheimtipp. Das Debütalbum „Zap Mama“ wird 1991 in 20 Ländern veröffentlicht und avanciert zum meistverkauften World-Music-Album des Jahres.

http://zapmama.be/