Category Archives: Programm 2012

Adama & Kids And The Sunshine Reggae

Elfeinbeinküste, Deutschland, Italien

Afrikanischer und Jamaikanischer Reggae wird man aus der PA-Anlage vernehmen, wenn man ein Konzert von „Adama & Kids And The Sunshine Reggae“ besucht. Nicht nur Musiker und Rebell mit Leib und Seele, ist der von der Elfenbeinküste kommende Adama Traorè auch ein absoluter Familienmensch. So ist es eine Selbstverständlichkeit, seine Famile mit auf die Bühne zu holen, wie etwa seine Töchter Lindsay und Nadine.

Ihre Songs handeln, wie man es von guter Reggae-Musik erwartet, von Toleranz, Respekt, Gleichberechtigung und richten sich gegen Fremdenhass. Ein Aufruf, zu Frieden,Liebe, Gerechtigkeit und einem respektvollen Miteinander.

Ngoma-Africa Band

Samstag 30. Juni 2012 | Fredenbaumpark Dortmund

Die Ngoma-Africa Band wurde 1993 von dem aus Tansania stammenden Musiker Ebrahim Makunja a.k.a Ras EbbyMakunja, in Deutschland gegründet,der auch Frontmann der Gruppe ist. Dazu kommen noch weitere talentierte Musiker wie unter anderem Multitalent und Soloist Christian Bakotessa a.k.a Chris-B sowie Said “Jazbo”, Maxime Buanda, Richard Makutima, Okomo, Diva Bedi Beraca a.k.a Bedi Bella und andere. Sie wurde in ganz Europa bekannt und verzaubern meist auf Swahili oder Kiswahili,mit ihren „Bongo Dansi” oder ”MzikiwaDansi”, was übersetzt einfach tanzbare Musikbedeutet, regelmäßig das Publikum.

Mehrfache Auszeichnungen auf internationalen Festivals haben sie schon bekommen, so wie zum Beispiel auch auf der EXPO 2000. Dass es eine Gruppe voller Musiker ist, die sich Gedanken machen über Themen wie Gerechtigkeit, Politik und Korruption, zeigen Songs wie, „Anti-CorruptionSquard“ und „RushwaNiAduiWa Haki“.

Bambino Sekouba

Meister-Griot aus Westafrika am Samstag, 30. Juni 2012 / Open-Air-Bühne Fredenbaumpark

Seine Laufbahn fing schon im Teenager-Alter an: Niemand geringeres als der Staatschef Guineas Sekou Touré selbst war derart angetan von Diabatés Vokalkünsten, dass er seinen Protégé gleich in die Leadsänger-Position des staatlichen Ensembles Bembeya Jazz hievte. Dort agierte schon ein anderer Sekouba Diabaté als Gitarrist – also verpasste man dem Neuling den Beinamen „Bambino“. Seine nächste Station war das schillernde afro-karibische Kollektiv Africando, in dessen Reihen er immer wieder mit wunderbaren Salsanummern glänzte.

Seit den 1990ern ist Sekouba auch solo unterwegs und hat auf diesem Pfad mittlerweile neun Alben eingespielt. Kein Wunder, dass er bereits als „nationaler Schatz Guineas“ gilt. Aus seinem sehr abwechslungsreichen Werk Sinikan stammt der Auftaktgeber zu unserer Party: „Famou“ thematisiert er die Stärke der Frauen in der guineischen Gesellschaft und spricht ihnen seine Solidarität aus. Für das knackig-funkige Arrangement zeichnet der Produzent François Bréant verantwortlich, der schon vor gut 20 Jahren einem gewissen Salif Keïta den Afro-Pop-Weg bereitete.

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