Ein Marshall Plan für Afrika?

Ist das der erwartete Segen für Afrikas Probleme und Entwicklungsdilemma?
Entwicklungsminister Gerd Müller will mit einem „Marshall-Plan“ für Afrika die wirtschaftliche Entwicklung des Kontinents vorantreiben. Mit einem 10 Punkteplan soll es ein neuer Wind in der Zusammenarbeit zwischen Afrika und Europa werden, anhand des bereits existierenden Wirtschaftsabkommens zwischen der EU und Afrika. Worin besteht dieser Marshall-Plan? Die bisherigen Strategien wurden maßgeblich von Deutschland, bzw. den westlichen Ländern bestimmt. In wie weit wurden bei diesem neuen Plan die afrikanischen Länder in die Strategieentwicklung eingebunden? Wie unterscheidet sich dieser Plan von der bisherigen Entwicklungsstrategie? Welche Auswirkung wird er haben?

Referenten:


Prof. Dr. Estelle Lucienne Anna Herlyn
Rektoratsbeauftragte für Nachhaltigkeit und Wirtschaftsethik an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management, Essen
Dr. Asfa-Wossen Asserate, Prinz aus dem äthiopischen Kaiserhaus, ist Unternehmensberater für Afrika und den Mittleren Osten und als politischer Analyst tätig. Er ist Autor und sein neuestes Werk heißt „Die neue Völkerwanderung“.
Kurt Gerhardt war von 1968 bis Ende 2007 Journalist im WDR-Hörfunk. Als früherer Landesbeauftragter des Deutschen Entwicklungsdienstes (DED) im westafrikanischen Niger kennt er die Problematik der Afrikahilfe aus eigener Anschauung. Er ist außerdem Mitinitiator des “Bonner Aufrufs – Für eine andere Entwicklungspolitik!”
Moderatorin: Elizabeth Shoo ist eine tansanische Journalistin. Bei der Deutschen Welle in Bonn ist sie als Moderatorin und Redakteurin tätig. Dort berichtet sie vor allem über Politik und Wirtschaft in Afrika sowie Soziale Medien.
  • Samstag, 01.07.2017
  • 16:00 - 18:00 Uhr
  • Dietrich-Keuning-Haus